Waldmeistersirup

#1 von Biggi , 11.07.2010 09:56

Zutaten für: 1 Portionen / Stück
1 Bd. Waldmeister; gefroren
3 l Wasser
2 kg Zucker
3 Zitronen; in Scheiben
60 g Zitronensaeure
Zubereitung des Kochrezept Waldmeistersirup:

Rezept - Waldmeistersirup



Wasser und Zucker so lange , bis die Loesung klar ist. Auskuehlen lassen.
Zitronensaeure mit etwas Zuckersirup aufruehren, zum restlichen Sirup geben. Zitronenscheiben und Waldmeister dazugeben. Zugedeckt 5 Tage an der Kuehle stehenlassen, abseihen und in Flaschen abfuehlen. Kuehl aufbewahren. Verwendung: fuer das Marinieren von Beeren, Fruechten u.ae. .
Als Getraenk mit Mineralwasser verduennt.

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RE: Waldmeistersirup

#2 von Biggi , 11.07.2010 10:03

Waldmeister enthält Cumarin, das allergen wirken kann und bei zu hoher Dosierung Kopfschmerzen auslöst. Darum würde ich das mit den 5 Tagen lassen.

Es ist allerdings ein Unterschied, ob der Zuckersirup kalt ausgezogen wird oder heiß.

Ich mache es immer so:
Waldmeisterstrauß pflücken und liegen lassen, bis er schlapp wird.
Zuckersirup aus z.B. 500ml Wasser und 125g Zucker
von der Kochstelle nehmen, Saft einer halben Zitrone einrühren, Waldmeister mit dem Kopf hineinstellen. Die Stilenden sollten wegen des höheren Cumaringehalts nie im Sirup landen - auch nicht in der Bowle.

Das kannst Du ziehen lassen, bis der Sirup nur noch lauwarm ist. Dann nimmst Du den Waldmeister heraus und füllst das Ergebnis auf Flaschen.

Wer meint, kann etwas grüne Lebensmittelfarbe hineingeben, für den Kindergeburtstageffekt.

Gelagert muss so schwacher Sirup im Kühlschrank werden. Verwendest Du 1:1 oder :2 = 500ml Wasser + 500g Zucker, bzw. 500ml Wasser + 250g Zucker hält der Sirup auch ohne Kühlung.
Dann sollte der Waldmeisterstrauss aber auch dick sein, nicht so ein drei Finger-Bündelchen.
Dicker Sirup kann zur Herstellung von Eis Verwendung finden, Mousse oder sonstige Creme aromatisieren und Bowlenansatz werden.

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RE: Waldmeistersirup

#3 von Biggi , 11.07.2010 10:07

Die Blätter von etwa 3-4 Pflanzen abzupfen, der Waldmeister sollte noch nicht .(Stängel nicht verwenden, dicke Stunke aus den Blättern schneiden).
1 Kilo Zucker in 1 Liter dem Wasser auflösen.
2-3 ganze unbehandelte und gut gewaschene Zitronen (keine braunen Stellen) mit Schale in Würfel schneiden und zusammen mit den Waldmeisterblättern in das handwarme Zuckerwasser einrühren und das dann sofort in ein Behälter (Gemüseglas) einfüllen und mit einem Tuch abdecken. Am besten das Tuch mit einem Gummi fixieren.
Das dann eine gute Woche dunkel stehen lassen.
Das ganze dann durchsieben, fertig.
Vorsicht beim Trinken, Waldmeister kann den Kopf ganz schön dröhnen lassen

Das geht auch mit Minze,Thymian und anderen Kräutern.

http://www.daskochrezept.de/community/bo...424-page-1.html

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RE: Waldmeistersirup

#4 von Biggi , 11.07.2010 10:13

Trivialname: Waldmeister
Botanischer Name: Galium odoratum
Familie: Rubiaceae - Rötegewächse

Namen und Synonyme
Waldmeister, Maikraut, Leberkraut, Duftlabkraut

Botanisch: Galium Odoratum, Asperula Odorata. Der Gegriff Galium leitet sich vom griechischen "gala" Milch ab, weil dem Waldmeister verwandte Pflanzen zur Milchgerinnung in der Käseproduktion genutzt werden.

English: Woodruff

Beschreibung
Der Waldmeister hat einen aufrechten vierkantigen Stengel und wird selten höher wie 30cm. Er ist eine mehrjährige Pflanze mit quirligen Blättern. Waldmeister hat einen angenehmen, leicht bitteren Geschmack.

Er tritt äufig in größeren Gruppen auf.

Die Blütezeit ist von April bis Juni, wobei sich trichterförmige weiße nach Cumarin duftende Blüten bilden.

Vorkommen
Der Waldmeister ist in Nord- und Mitteleuropa und im nordwestlichen Asien in schattigen Laubwäldern beheimatet. Besonders häufig ist er in gebirgigen Buchenwäldern anzutreffen. Meißt tritter dann wiesenartig auf.

Geschichte
Schon die Germanen würzten ihr Bier mit dem Waldmeister. Aus dieser Zeit stammt der Brauch der Maibowle.

Drogen und Inhaltsstoffe
Der Waldmeister enthält Iridoide (v.a.Asperulosid und Monotropein) Kaffesäure, Cumarsäure, Hydroxybenzoesäure, Vanillin und ca 1% Cumaringlycosid welches sich beim Trocknen in Cumarin umwandelt.

Cumarin ist auch der Stoff der trocknenden Heu seinen Geruch verleiht.

Eigenschaften und Wirkungen
Medizinisch leicht beruhigend, krampflösend, gefäßerweiternd, entzündungshemmend, harntreibend.

Als Rauschmittel wirkt es in kleiner Dosierung wirkt Waldmeister anregend bis euphorisiernd. Auch von aphodisierender Wirkungen wird berichtet. In grösserer Dosierung wirkt er berauschend manchmal halluzinogen.

Als Nebenwirkung können größere Mengen starke Kopfschmerzen sowie Benommenheit auslösen. Im Tierversuch wurden mit sehr hohen Dosen Leberschädigungen festgestellt.

Verwendung
Der Waldmeister wird in der Volkheilkundeaufgrund seines breiten Wirkungsspektrum vielfältig eingesetzt:

Innerlich als leichtes Beruhigungmittel, bei Kopf- und Leibschkerzen, zum Einschlafen, gegen Migräne, Herzbeschwerden, Nervenschmerzen, Lebererkrankungen, Durchblutungsstörungen.

Äußerlich gegen Hämorrhoiden und Venenerkrankungen.

Zum Würzen der Maibowle.

Als Motten- und Insektenschutz im Kleiderschrank.

Waldmeister ist wegen dem enthaltenen Cumarin für die gewerbliche Herstellung von Essenzen für die Lebenmittelherstellung seit 1981 verboten.

Der Waldmeister kann aber auch als Tee genossen werden.

Sehr geeignet zum Inhalieren mit dem Vaporizer.

Kultivierung
Der Waldmeister bevorzugt feuchten Boden mit guter Drainage der neutral bis alkalisch sein sollte.

Er verträgt erträgt keine direkte und ist sehr gut als Bodendecker für schattige Standorte geeignet.

Zur Ernte wird die Pflanze kurz vor dem Aufblühen gesammelt und dann getrocknet. Durchs trocknen wird der Wirksoff das Cumarin erst freigesetzt.


http://www.nkraut.de/herbs/waldmeister.html

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RE: Waldmeistersirup

#5 von Biggi , 11.07.2010 10:18

Einkaufsliste / Zutaten:
Zutaten für: 10 Portionen / Stück
3 Bd. Waldmeister
4 l Trockener Weisswein
1 Orange; in Scheiben
1 l Sekt
Zubereitung des Kochrezept Waldmeister-Bowle mit frischem Waldmeister:

Rezept - Waldmeister-Bowle mit frischem Waldmeister



Wuerzige Bowle fuer den Wonnemonat Mai. Den Waldmeister sorgfaeltig waschen, trockenschuetteln und ueber Nacht welken lassen. Die Haelfte vom Weisswein ueber eine Orangenscheibe in das Bowlengefaess giessen und die Waldmeisterbueschel an einem Bindfaden hineinhaengen. Die Stiele sollten den Wein nicht beruehren, denn das Aroma ist nur in den Blaettern. Den Bowlenansatz fuer etwa eine 1/2 Stunde zugedeckt kuehl stellen. Dann den Waldmeister entfernen, den restlichen Wein und die restlichen Orangenscheiben hinzugeben, umruehren und mit dem Sekt auffuellen.
http://www.kochmix.de/rezept-wal...4006-2.html

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