Leinenstich

#1 von Biggi , 07.09.2011 14:36

Wir beginnen mit dem gebräuchlisten und schönsten Stich, dem Leinenstich.
Bei diesem wird der Arbeitsfaden 2- oder 4mal, je nach Größe der Löcher, in senk und waagerechter Richtung durch jedes Netzloch gezogen.

Ein handgeknüpftes Netz muß zum Einsticken der Muster stets in einen rechtwinkligen Rahmen gespannt werden, sonst bleiben die Löcher nicht in ihrer quadratischen Form.
Sehr große Arbeiten spannt man stückweise ein, oder man heftet unter die jeweilig zu stickende Fläche dunkle, leicht bewegliche Pappe.
Letzteres empfehlen wir besonders für kleine Deckchen, Spitzen und Einsätze und filierte Formen, wie z.B. die Umrandungen für Taschentücher.
Zum Einstopfen der Musterformen braucht man Stricknadeln mit stumpfer Spitze, deren Stärke sich nach der Stärke des Arbeitsfadens und der Größe der Netzlöcher richtet.






Quelle:
"Filet"
aus dem Verlag für die Frau
Handarbeitstechnik Band 4

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